Grußwort

Turbulente Zeiten. So empfinde ich es zumindest. Sie auch? Dass das wohl jede Generation so empfand, empfindet, tröstet mich da nur bedingt. Auch nicht, dass da jede ihre Zeit wohl als die unvergleichlich extremere empfand. Und…vergleichen müssen wir doch gar nicht; bringt auch herzlich wenig…und wozu? Dass ich mich im Erleben und Erleiden und meiner vermeintlichen „Resilienz“ im Durchhalten etwa auch noch besser fühle? Dass meine Sorgen, Nöte und Ängste weitreichender und tiefgreifender sind als die in vorherigen Zeiten? Wie in allen Zeiten, so auch in der unsrigen, bleibt eins gleich…..und gerade für uns Christen: macht euch die Erde untertan. Das haben wir eins zu eins übernommen. Also: Wir haben es in der Hand! Nicht KI, nicht die anderen. Oder der Staat. Oder die Konzerne. Oder – in unserem Bereich: das Landeskirchenamt; oder, oder, oder…..
Das Jahr ist – schon wieder – weit fortgeschritten. Bald ist Reformationstag. Reformieren! Schon fast ein Unwort – ich brauche den ersten Buchstaben nur durch den vierten unseres Alphabethes zu ersetzen. Doch bei genauerem Nachdenken ist das vielleicht auch gar nicht so schlecht – etwas zerbeultes wieder in Form bringen um es wieder brauchbar zu machen.
Wo kommen wir Christen her? Von der Zusage, die Gott uns in Jesus Christus gemacht hat: Ich bin bei euch, bei dir, dir und, ja, auch dir. Egal wo du gerade stehst. Egal was du gerade Angst hast zu verlieren; mich verlierst du nicht! Und das ist es doch, was mir jeden Tag neu die Basis und die Kraft gibt um weiterzumachen! Was mir hilft, auch einmal loszulassen, gerade dann, wenn es um Dinge geht. Weil die Schwester und der Bruder, die Glaubensgeschwister doch so viel wichtiger sind. Die Liebe, den anderen Menschen im eigenen Herzen willkommen zu heißen, wie Jesus es getan hat. Das: DAS ist es, was bleibt. Gott sei Dank!!!!!!!!!!!
Ihnen allen eine gesegnete Zeit Gerhard Winkler