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Vorstellung von Dekanin Anne Salzbrenner

AnneSalzbrennerLiebe Gemeindemitglieder in Rügheim und Kleinmünster. 

Ende September – so hoffe ich, brennt wieder Licht im Pfarrhaus. 

So ein Stellenwechsel bringt eine Menge Spannung für Sie und mich.

Wer ist die Neue?  So werden manche von Ihnen fragen und für mich heißt es nach 27 Jahren in ein und derselben Pfarrei ganz neue Wege zu gehen. Doch ich freue mich darauf und bin gespannt. 

Ich werde in der ersten Zeit viel fragen und zuhören. Deshalb ist es für mich als Pfarrerin von Rügheim und Kleinmünster wichtig, dass Sie mir erzählen, was Ihnen am Herzen liegt. Reden Sie mit mir, besonders wenn ich etwas tue – oder nicht tue, was Sie verwundert oder gar ärgert. Ich bin darauf angewiesen, denn ich möchte Ihre Pfarrerin werden. „Hoppla, jetzt komm ich!“, das ist nicht meine Devise. 

Aber nun einmal zu meiner Person, der Frau, die am 2. Oktober von Regionalbischöfin Dr. Greiner bei Ihnen in Rügheim in ihr Amt eingeführt wird. 

So ganz fremd ist mir die Gegend des Dekanates nicht. 1964 bin ich zwar in München geboren, wo ich zuerst in der Stadt und später auf einem Dorf aufgewachsen bin, aber meine Eltern stammen aus Thüringen und Oberfranken. Am Obermain war es auch, wo ich als Kind viele Ferien verbrachte, weil von Bamberg bis Coburg die Verwandtschaft lebte, die wir gerne besuchten. Im Itzgrund war es dann, wo meine Eltern ihre letzten 30 Jahre lebten und ich zweieinhalb Jahre (Anfang der 90er Jahre) zur Examensvorbereitung, bevor ich ins Vikariat nach Bayreuth kam. Froh in Franken zu sein, war ich 1995 glücklich, nach Lichtenfels zu kommen.

Der Beruf als Pfarrerin ist für mich Berufung. Menschen jeden Alters kennen zu lernen, mit ihnen ganz bewusst unterwegs zu sein. Freud und Leid miteinander zu erleben, ist etwas, das mir Freude macht. Gottesdienste in verschiedenen Formen zu feiern, gehört dabei nicht nur zum Beruf, sondern ist mir wichtig, weil ich merke, dass die Verkündigung den Menschen guttut und Ritual, Musik und das gesprochene Wort wirklich zum Segen werden können. Meine Arbeit tue ich gerne, weil ich im Austausch mit Haupt- Neben- und Ehrenamtlichen am kreativsten bin. Gerne gehe ich Herausforderungen und auch Konflikte an und liebe umso mehr ein gutes, ehrliches Miteinander. Freunde bezeichnen mich als einen lebensfrohen, zupackenden und offenen Menschen. 

Erholung ist für mich, nach einem guten Essen mit dem Strickzeug auf der Couch zu sitzen, hin und wieder ein freies Wochenende oder Urlaub an der Ost- oder Nordsee. Gerne lese ich Krimis und Biografien, oder fotografiere. Fit halte ich mich mit Walken und Krafttraining, wenn es die Zeit zulässt. Als richtiger Nachtmensch brennt bei mir lange das Licht. Das Leben ist für mich kein langer ruhiger Fluss, denn ich beherzige das Wort aus dem Jakobusbrief „Täterin des Wortes“ zu sein und nicht nur Hörerin.

Worte und Bilder sind nur ein kleiner Ausschnitt. Am besten, wir lernen uns kennen und dazu wird es sicher Gelegenheiten geben. 

Behüt Sie Gott! 

Ihre Anne Salzbrenner

Eine erste Gelegenheit zum Kennenlernen ergibt sich, wenn Sie wollen, beim Einführungsgottesdienst von Frau Dekanin Salzbrenner.
Er findet am Erntedanksonntag, dem 2. Oktober in der Rügheimer Kirche statt. Beginn ist um 14:00 Uhr, danach noch Grußworte in der Kirche und ein Empfang auf dem Kirchhof, oder, je nach Wetterlage, im Martin-Luther-Haus.
Sie sind herzlich eingeladen, mit zu feiern und die neue Dekanin hier herzlich willkommen zu heißen!